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Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU) » Tipps & Wissenswertes

Eine Berufs­unfähig­keitsversicherung auch BU-Versicherung oder kurz BU genannt, kann als eine selbstständige Berufs­unfähig­keitsversicherung oder als Zusatzversicherung zu einer Rentenversicherung oder Risikobebens- abgeschlossen werden. 

Selbst Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass eine Berufs­unfähig­keitsversicherung neben einer privaten Haft­pflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt zählt. Denn Statisken belegen, das immerhin etwa jeder vierte Berufstätige noch vor Rentenbeginn berufsunfähig wird. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, das in erster Linie Unfälle dazu führen das man nicht mehr arbeiten kann und somit berufsunfähig wird.        

Im Schnitt werden 90% der Renten wegen einer Berufs­unfähig­keit auf Grund einer Krankheit beantragt und nur 10% auf Grund eines Unfalls.


Berufsunfähigkeit » Jeder 4. Arbeitnehmer ist betroffen!

Vorteile einer Berufs­unfähig­keitsversicherung

  • Sicherung des Lebensstandards
  • Sofortiger Versicherungsschutz
  • Volle Leistung ab 50% Berufs­unfähig­keit
  • Keine Verweisung auf andere Berufe möglich
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Wie funktioniert eine BU Versicherung


Der Zweck einer Berufs­unfähig­keitsversicherung

Mit der BU-Versicherung ist die individuelle Berufsfähigkeit des Versicherungsnehmers versichert, die sich an dem zuletzt ausgeübten Beruf oder an der Tätigkeit orientiert, die der Versicherungsnehmer tatsächlich ausgeübt hat. Das in der BU-Versicherung versicherte Risiko konzentriert sich auf den vollständigen oder teilweisen Wegfall der Berufsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen. Zu den gesundheitlichen Gründen gehören eine Krankheit, der alters- oder krankheitsbedingte Kräfteverfall oder eine Körperverletzung.

Sinn und Zweck einer Berufs­unfähig­keitsversicherung ist, im Falle des Eintritts der Berufs­unfähig­keit den finanziellen Abstieg des Versicherungsnehmers zu verhindern. Durch eine BU-Versicherung kann je nach Höhe der abgeschlossenen BU-Rente der Teil der Kosten die zum Leben notwendig sind abgedeckt werden, welche durch den Verlust des Einkommens entstehen. Die Berufs­unfähig­keitsversicherung schützt nicht nur den Versicherungsnehmer vor dem sozialen Abstieg, sondern dient auch der Gefahrenabwehr für die Familien- und Altersversorgung. Allerdings geht der Versicherungsschutz nicht so weit, dass der wirtschaftliche Schaden kompensiert wird.

Denn bei der BU-Versicherung handelt es sich nicht um eine Schadenversicherung, sondern um eine Summenversicherung. Das bedeutet, dass die vertragliche Vereinbarung darauf ausgerichtet ist, eine exakt definierte Leistung zu erbringen, die nicht darauf abzielt, den tatsächlich eingetretenen wirtschaftlichen Schaden auszugleichen.

Eintrittsalter in der Berufs­unfähig­keitsversicherung

Das Eintrittsalter entscheidet wesentlich über die Höhe der Beitragszahlungen in der BU-Versicherung. Je jünger ein Versicherungsnehmer ist, umso niedriger fällt die Versicherungsprämie aus. Das ist ein Grundsatz im Versicherungsrecht, der nicht nur für die Berufs­unfähig­keitsversicherung, sondern für alle Per­sonenversicherungen Gültigkeit hat. Dass junge und gesunde Versicherungsnehmer günstigere Konditionen in der BU-Versicherung haben, die sich durch niedrige Beitragszahlungen auswirken, ist darin begründet, dass mit zunehmendem Alter bestimmte Erkrankungen und altersbedingte Verschleißerscheinungen zunehmen können und damit auch das Risiko, berufsunfähig zu werden und eine BU-Rente beantragen zu müssen.

Höhe der Beiträge in der Berufs­unfähig­keitsversicherung

Die Höhe der zu zahlenden monatlichen Beiträge in der BU-Versicherung ist von zwei Faktoren abhängig, vom Alter und vom Beruf des Versicherungsnehmers. Je älter ein Antragsteller im Zeitpunkt des Vertragsschlusses ist, umso höher sind die monatlichen Beiträge die er zu zahlen hat. Und nicht nur das, denn tatsächlich steigen die Beiträge überproportional. Bei den meisten Versicherern sind die Unterschiede zwischen den Beitragszahlungen eines 20jährigen und eines 30jährigen sehr viel kleiner als zwischen einem 30jährigen und einem 40jährigen.

Bei der zweiten Gruppe und auch bei über 40jährigen steigen die Beiträge überproportional, auch wenn es sich um einen gleichwertigen Schutz in der Berufs­unfähig­keitsversicherung handelt. Begründet wird das von den Versicherern mit dem im Alter zunehmenden Risiko, ernsthaft zu erkranken oder Verschleißerscheinungen aufzuweisen und so ein potenzieller Kandidat für die Beantragung der BU-Rente zu werden.  


 
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